Ev.-Luth. St.-Petri-Schloßkirchgemeinde

Kindergarten "Apfelbäumchen" - Aktuelles

Neue Webseite
Danke und herzlich willkommen!
Zum Wechsel in der Kindergartenleitung

Kindergarten-Sponsorenlauf
Abschlussfahrt der Wackelzähne nach Langenstriegis
Blutspenden für den Kindergarten am 25. Februar
Tag der offenen Tür am 3. März
Tag der offenen Tür
15 Jahre „Apfelbäumchen“ – 10 Jahre Förderverein
Blutspende zugunsten des Kindergartens Apfelbäumchen
Unser Besuch in der Elisabeth-Apotheke
Tag der offenen Tür am 12. März
Rückblick auf „Weihnachten im Schuhkarton“
Marcel Voigt
Erich Clauß
Lucia Totzauer
Ausflug der Wackelzähne nach Stollberg
Garteneinsatz
Ein besonders spannender Tag im Apfelbäumchen...
Dschungelabenteuer im Kindergarten
Das Apfelfest im „Apfelbäumchen“
Rückblick auf ein Jahr mit den Wurzelzwergen
Flitzen für den guten Zweck
Die Wackelzähne – jetzt fit für den Schulweg
Das „Apfelbäumchen“ bittet um Unterstützung
Neue Gesichter im Kindergarten
Ein Lied für das Apfelbäumchen
Familienausflug der Fröhlichen Früchtchen
Unser Waldtag im Mai
Fahrradtour der Wackelzähne 2012
Ein besonderes Frühstück am Faschingsdienstag
Advent bei den Fröhlichen Früchtchen
Rückblick auf das Kindergartenjubiläum
Zwischenruf
Neues vom Förderverein
Kindergarten-Jubiläum
Unser Garten nimmt Gestalt an
Neue Wurzelzwerge im Apfelbäumchen
Ein neues Außengelände ? !
Euer Votum für den Kindergarten
Erntedank 2009 – ein Dankeschön
Sebastian Kneipp und seine Wasseranwendungen
Weihnachten im Kindergarten
Zimmerpflanzenverkauf zugunsten des Kindergartens
Unser Zuckertütenfest
Ein Jahr in der Kindertagesstätte Apfelbäumchen
Beliebte Zimmerpflanzen gesucht
Handwerker-Vormittag
schon fast fünf Monate
Weihnachten im „Apfelbäumchen“
Gemeindefest zur Einweihung des Neubaus
Das „Apfelbäumchen“ ist wieder da !!!
Die Finanzierung des Neubaus
 
Neue Webseite ^
Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert. Informationen finden Sie hier.
 
Danke und herzlich willkommen!
Zum Wechsel in der Kindergartenleitung
^
Bisher hat Cathrin Schoenke unseren Kindergarten geleitet – 16 Jahre lang.
Hinter so einem kurzen Satz steckt eine Menge: Es war anfangs viel Aufbauarbeit nötig – äußerlich und innerlich. Es galt, sich in viele bürokratische Dinge hineinzufinden; immer neue Richtlinien in die Arbeit einzubinden; Zahlen an die Ämter zu übermitteln; Handwerksarbeiten zu organisieren; mit knapper werdenden Geldern gut zu wirtschaften; mit der Kirchgemeinde als Träger und etlichen anderen Stellen zu kooperieren... Und vor allem natürlich für die Kinder, ihre Eltern und die Mitarbeiter/innen da zu sein. Das ist eine große Herausforderung. Oft auch eine Kräfte zehrende. Frau Schoenke hat jetzt auf eigenen Wunsch die Leitung abgegeben und arbeitet nun als Erzieherin weiter. Wir sind dankbar für ihren Einsatz! Und wir wünschen ihr, dass mit dem veränderten Arbeitsfeld neue, schöne Möglichkeiten, Entdeckungen, Freiräume, Erfahrungen auf sie warten! Mögen Gottes Güte und Segen sie spürbar begleiten!

Herzlich begrüßen wir Jutka Vaida-Fehlberg in der Runde der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Sie hat am 1. September ihren Dienst als neue Leiterin in unserem Kindergarten Apfelbäumchen aufgenommen. Wir freuen uns sehr, dass sie da ist und sich einlässt auf die eben schon benannten vielfältigen Herausforderungen, die mit diesem Amt verbunden sind.
Sie bringt wichtige Leitungserfahrungen aus ihrer vorangegangenen Berufstätigkeit mit, die sie nun auch hier in unseren Kindergarten einbringt.
Wir wünschen ihr die nötigen Kräfte dafür, den langen Atem, gute Entscheidungen... und dass das Zusmamenwachsen mit Kindern, Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut und bald gelingt! Möge Gott ihr seine Freude, seinen Segen, seinen Heiligen Geist schenken!
Gabriele Führer
 
Kindergarten-Sponsorenlauf ^
Am 10. Oktober findet ab 14:30 Uhr der traditionelle Sponsorenlauf des Kindergartens „Apfelbäumchen“ rund um die Schloßkirche statt. Der Veranstalter ist der Förderverein des Kindergartens.
 
Abschlussfahrt der Wackelzähne nach Langenstriegis ^
Vom 7. bis 8. April waren die Wackelzähne (das sind die Vorschüler in unserem Kindergarten) zur Abschlussfahrt der Kindergartenzeit auf dem Bauernhof in Langenstriegis. Einige Eltern haben uns hingefahren, Start war 9:00 Uhr am Kindergarten.
Dort angekommen, haben uns schon die Hündin Kara und das Hängebauchschwein Olga begrüßt. Stefanie, die dort ihr FÖJ (freiwilliges ökologisches Jahr) absolviert, hat uns bei einem Rundgang alles erklärt, zeigte uns, wo wir uns frei bewegen können und wie wir mit den Tieren umgehen sollen.
Dann war Spiel- und Kuschelzeit. Ab 12:00 Uhr gab es Mittagessen, wir freuten uns auf leckeres Schnitzel und Kartoffeln mit Gemüse. Danach ging es wieder an die frische Luft. Es gab jede Menge zu entdecken und auch auszuprobieren. Nach der Vesperzeit mit einem frischem Stück Streuselkuchen wurden die Hühner wieder mit frischem Gras gefüttert, die Hasen und Meerschweine gestreichelt oder einfach herumgetollt. Einige Kinder haben es sich in der Hängematte bequem gemacht. Ab 18:00 Uhr gab es Abendbrot und danach ging es auf den Spieleboden. Nachdem sich alle gewaschen und Zähne geputzt hatten, ging es zu Bett. Nach einer Gute-Nacht-Geschichte sind die Kinder schnell eingeschlafen. Die Zimmer, in denen wir schliefen, hießen lustigerweise Hühnerstall, Spatzennest und Kuhstall.
Die Nacht verging sehr schnell, auch Irena, Heidi und Heike mussten 7:30 Uhr aufstehen. Und bevor wir frühstücken konnten, mussten die Tiere versorgt werden. Nach dem Frühstück gab es für alle Reitunterricht, der bis zum Mittag dauerte, anschließend wurde am Bach gematscht und Dämme gebaut. Für manche Kinder war es gut, dass sie Wechselwäsche mit hatten. Bei sonnigem Wetter trockneten die Sachen auch wieder schnell, die zum Trocknen über dem Holzzaun hingen.
Am Nachmittag wurden die Kinder von ihren Eltern wieder abgeholt und hatten während der Rückfahrt viel zu erzählen oder sind vor Müdigkeit einfach eingeschlafen.
Wir sind sehr dankbar, dass wir zwei wunderbare Tage mit den Kindern erleben durften. Wer Lust hat, kann auch privat einen kleinen Kurzurlaub, natürlich nur mit Voranmeldung, dort verbringen. Es lohnt sich auf alle Fälle.
Heike Kamprad
 
Blutspenden für den Kindergarten am 25. Februar ^
Liebe Gemeinde, auch in diesem Jahr lädt Sie das Team des Kindergartens „Apfelbäumchen“ wieder herzlich zur Blutspende ins Gemeindehaus Schloßplatz 7 ein. Am 25. Februar in der Zeit von 15:00 bis 19:00 Uhr können Sie Blut spenden und sich anschließend bei einem von uns liebevoll zubereiteten und leckeren Imbiss neue Energie tanken. Ihre Blutspende wird dringend für Unfallopfer und chronisch kranke Menschen benötigt. Erstspender sind natürlich auch besonders herzlich eingeladen.
Der Erlös aus dieser Aktion geht wieder an unseren Förderverein und Sie unterstützen damit die Arbeit in unserem Kindergarten. Vielen Dank für Ihr Engagement.
Cathrin Schoenke
 
Tag der offenen Tür am 3. März ^
Am Donnerstag, dem 3. März lädt das Team vom Kindergarten herzlich zum Tag der offenen Tür in den Kindergarten „Apfelbäumchen“, Abteiweg 2 ein. Lernen Sie bei Führungen durchs Haus unsere Räume kennen und erfahren Sie in Gesprächen und durch verschiedene Dokumentationen etwas über unsere Arbeit. Beim Elterncafé, organisiert durch unseren Elternbeirat, können Sie mit anderen Eltern ins Gespräch kommen.
Wir freuen uns auf Sie.
Herzliche Grüße, Cathrin Schoenke
 
Tag der offenen Tür ^
Das Team vom Kindergarten „Apfelbäumchen" lädt alle Interessenten herzlich zum Tag der offenen Tür am Donnerstag, dem 5. November 2015 ein. In der Zeit zwischen 15:00 und 17:00 Uhr werden Führungen durchs Haus stattfinden.
Außerdem können Sie sich in verschiedenen Dokumentationen, unserer Konzeption und Chronik über unsere Arbeit im „Apfelbäumchen" informieren und Ihre Fragen loswerden.
Herzliche Grüße
Cathrin Schoenke
 
15 Jahre „Apfelbäumchen“ – 10 Jahre Förderverein ^
Seit 15 Jahren existiert nun bereits der Kindergarten „Apfelbäumchen“ der Kirchgemeinde und hat in dieser Zeit viele Kinder in ihrer Entwicklung begleiten dürfen.
Die ersten konnten mittlerweile die Schule abschließen. Vor 10 Jahren wurde dann der Förderverein des Kindergartens gegründet, damals um eine Förderung des Neubaus mit zu ermöglichen. Heute arbeitet der Verein, um die Unterhaltung des Kindergartens und dessen Arbeit weiterhin aktiv und finanziell zu unterstützen.
Wir als Förderverein wollen diese Gelegenheit der Jubiläen nutzen und zum Anlass nehmen, um am 25. September ab 16:00 Uhr ein Fest mit Kennenlernnachmittag im Kindergarten zu feiern. Dazu sind alle aktuellen, zukünftigen und ehemaligen Kinder und Eltern sowie Vereinsmitglieder, Freunde und Förderer des Kindergartens eingeladen.
Wir wollen bei Spiel und Spaß, Speis und Trank einen kurzen Blick zurück auf die vielen erfolgreich abgeschlossenen Projekte werfen, als auch auf zukünftige Ideen und Veranstaltungen hinweisen. Eine davon haben wir schon in den Kalender für das Jahr 2016 eingetragen: der beliebte Sponsorenlauf um die Schloßkirche wird am 10. September 2016 stattfinden.
Matteo Michel, Vereinsvorsitzender
 
Blutspende zugunsten des Kindergartens Apfelbäumchen ^
Am Donnerstag, den 18. Juni können Sie wieder in doppelter Hinsicht Gutes tun. In der Zeit zwischen 15:00 und 19:00 Uhr laden wir herzlich ins Gemeindehaus Schloßplatz 7 zur Blutspende ein. Sie helfen damit, die in der Sommerzeit knappen Blutbestände aufzufüllen.
Für jede Spende erhält der Kindergarten einen finanziellen Bonus, der wiederum unseren Kindern zu Gute kommet.
Es erwarten Sie ein leckerer Imbiss und eine nette Betreuung durch unser Kindergartenteam. Wir freuen uns auf viele Spender.

Mit freundlichen Grüßen aus dem "Apfelbäumchen"
Cathrin Schoenke
 
Unser Besuch in der Elisabeth-Apotheke ^
Auf Einladung von Frau Baumann konnten sich unsere Wackelzähne den Arbeitsplatz einer Apothekerin ansehen und selbst tätig werden.
Von den Mitarbeiterinnen herzlich begrüßt, begannen wir unseren Rundgang in der Offizin. Diese besteht aus der Freiwahl und der Sichtwahl.
Hier werden die Arzneien und andere Waren an die Kunden ausgegeben oder verkauft.
Im hinteren Teil, dem Warenlager, befinden sich die riesigen Aufbewahrungsschränke. Nach dem Alphabet geordnet lagern hier die vielen Tabletten, Salben und Tropfen. Hat der Arzt ein Medikament auf Rezept verordnet, das erst hergestellt werden muss, wird das in der Rezeptur angefertigt.
Hier werden nicht nur Salben und Tropfen hergestellt sondern, in einem abgeteilten Labor, auch die gelieferten Grundsubstanzen auf Identität geprüft.
Frau Baumann zeigte uns, wie sie herausfindet, dass sich in der Flasche auch wirklich Paraffin befindet. Dazu wird das Paraffin in ein Reagenzglas gegeben und mit einen Kristall Jod vermischt. Wenn man das Ganze erwärmt, färbt sich das Paraffin wunderbar lila. Daran erkannt man, dass es sich wirklich um Paraffin handelt. Ein anderes (fettes) Öl, würde sich braun färben.
Noch viele andere Geräte, Flaschen und Schalen stehen hier herum. Frau Baumann zeigte uns z. B., wie ein Magnetrührer funktioniert und wir wissen nun, wie man Zäpfchen in die Form bringt.
Dann konnten wir selbst etwas tun.
Nach dem die Hände gewaschen und desinfiziert wurden, zogen alle Kinder weiße Kittel an. So ausgerüstet ging es los. Auf den Arbeitsplätzen standen bereits Fantaschalen und Pistille für unsere Salbenherstellung bereit. Zuerst haben wir die Salbengrundlage abgewogen. Dann haben wir einen Teil Olivenöl dazu gegeben und kräftig gerührt, bis sich alles gut vermischt hat. Nachdem das Pistill abgekratzt wurde, haben wir den zweiten Teil Olivenöl dazu gegeben und wieder kräftig gerührt. Als letztes wurden 10 Tropfen Lavendelöl zugegeben und noch mal gerührt.
Ein herrlicher Duft breitet sich aus.
Die Menge Teilen und in Kruken abfüllen. Zum Schluss noch ein Etikett aufgeklebt, dass die Kinder mit ihrem Namen versehen haben und fertig.

Vielen Dank für die Erfahrungen und diesen schönen Vormittag
sagen die Wackelzähne und Irena
 
Tag der offenen Tür am 12. März ^
Am Donnerstag, dem 12. März lädt das Team des Kindergartens herzlich zum Tag der offenen Tür in den Kindergarten „Apfelbäumchen“, Abteiweg 2 ein.
Lernen Sie bei Führungen durchs Haus unsere Räume kennen und erfahren Sie in Gesprächen und durch verschiedene Dokumentationen etwas über unsere Arbeit. Wir freuen uns auf Sie.
Herzliche Grüße Cathrin Schoenke
 
Rückblick auf „Weihnachten im Schuhkarton“ ^
Weihnachten im Schuhkarton - an dieser Aktion haben die Wirbelblätter sich in diesem Jahr mit großem Eifer beteiligt.
In den Tagen vor dem Martinsfest war in unserer Gruppe das Thema „TEILEN" Mittelpunkt des täglichen Morgenkreises. Gemeinsam überlegten und stellten wir fest, dass wir alles haben, was wir zum Leben brauchen. Die Kinder zählten u.a. Spielzeug, Essen, Trinken, Wohnung und Familie auf.
Ich erzählte von anderen Kindern, die diese alltäglichen Dinge nicht haben und denen wir aber zu Weihnachten eine kleine Freude bereiten können. Dank der Eltern unserer Gruppe konnten wir zwei Pakete mit Spielsachen, Kuscheltieren, Buntstiften, Malheften, Schokolade und anderem füllen.
Von den Wirbelblättern wurden die Geschenke in die vorher schön beklebten Kartons gelegt, was nicht allen Kindern leicht fiel; gern hätten manche das Mitgebrachte selbst behalten... Aber voller Stolz machten sie sich dann mit den Päckchen im Bollerwagen auf den Weg ins Pfarramt. Dort wurden diese mit großer Begeisterung an Frau Fiedler und Frau Schmiedel übergeben und erklärt, was es damit auf sich hat. Auf dem Rückweg sahen wir einen LKW vorbeifahren, worauf eine heftige Diskussion unter den dreijährigen entstand, ob denn dies das Auto wäre, welches die Päckchen transportiert.
Ich glaube, dass die Aktion für die Kinder ein sehr eindrucksvolles Erlebnis war und wir zwei Kindern eine Freude machen konnten!
Kerstin Grünert
 
Marcel Voigt ^
Liebe Eltern,
seit dem 1.September können Sie mich bei den „Fröhlichen Früchtchen“ als Erzieher antreffen. Ich heiße Marcel Voigt, bin 31 Jahre alt und wohne in der Erzgebirgsstadt Zwönitz. Meine Wurzeln liegen in Lößnitz, wo ich auch der evangelischen Kirchgemeinde Lößnitz-Affalter angehöre. Hier bin ich ehrenamtlich als Kirchvorsteher sowie Kirchner aktiv. Neben den vielen Tätigkeiten brauche ich einen sportlichen Ausgleich, welchen ich beim Radfahren im Erzgebirgswald finden kann.
Vor meiner Ausbildung zum Erzieher erlernte ich den Beruf des Zimmermanns. Der Umgang mit Naturmaterial liegt mir sehr am Herzen, daher hatte ich mich für den Lößnitzer Waldkindergarten „Waldstrolche“ als Ausbildungsstätte entschieden. Nun möchte ich mich für die freundliche Aufnahmen im Team bedanken und freue mich auf die Zeit hier im „Apfelbäumchen“.
 
Erich Clauß ^
Mein Name ist Erich Clauß, ich bin 17 Jahre alt und stamme aus dem kleinen Ort Gaußig, welcher sich in der Nähe von Bautzen befindet. Meine Schulausbildung konnte ich in dem ortsansässigen Evangelischen Schulzentrum absolvieren. Hier wurden meine häuslich erworbenen Glaubensgrundsätze gefestigt und im Schulalltag gelebt.
Ich habe drei Geschwister. Dieser Tatsache ist es wohl geschuldet, dass ich gern mit Kindern arbeite. Dergleichen wollte ich meine Erfahrungen auch außerhalb sammeln, um dabei Menschen kennenzulernen und neue Eindrücke zu gewinnen. Deshalb habe ich mich für ein freiwilliges soziales Jahr bei der Diakonie entschieden. Mir wurde die geteilte Stelle im Kindergarten „Apfelbäumchen“ und in der Kinderarbeit der St.- Petri-Schloßkirchgemeinde angeboten. Gottes Führung, für die ich sehr dankbar bin.
 
Lucia Totzauer ^
Ich heiße Lucia Totzauer und bin 19 Jahre jung. Nachdem ich in diesem Jahr mein Abitur beendet habe, war ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und bin sehr glücklich, diese hier im „Apfelbäumchen“ in Form eines Freiwilligen Sozialen Jahres gefunden zu haben. Ich bin sehr gespannt auf das, was mich in diesem Jahr so erwarten wird, all die schönen Momente mit den Kindern, die neuen Erfahrungen, aber auch auf die Situationen, die mich fordern oder vielleicht an meine Grenzen führen werden. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit mit den Kindern.
 
Ausflug der Wackelzähne nach Stollberg ^
Endlich ist es soweit. Heute, am 3. Juni fahren wir in die Bäckerei Weiß bach nach Stollberg. Frau Herzog, die Mama von Tessa hat uns eingeladen. Einen ganzen Tag werden wir unterwegs sein und so sind wir schon seit Tagen im Reisefieber. Pünktlich geht es los zur Haltestelle Roter Turm.
Die Fahrt mit der 522 führt uns durch die Stadt am Moritzhof vorbei, die Annabergerstraße hinaus bis zum Knotenpunkt Reichenhain. Wir lassen das Wasserschloß Klaffenbach und Neukirchen hinter uns. Nun geht es weiter durch Felder, Wiesen und Dörfer. Von weitem sehen wir die Autobahn und auf einer Wiese sogar einen Storch bei der Futtersuche. Viel zu schnell haben wir unser Ziel erreicht. Tessa führt uns den Rest des Weges und dann sehen wir auch schon unser Ziel. Bevor es los geht, stärken wir uns erst einmal. In der Backstube ist es schön warm und es riecht lecker. Ein Mitarbeiter von Frau Herzog ist zur Verstärkung noch geblieben, alle anderen haben ihr Tagewerk bereits beendet und gehen in den Feierabend. So haben wir die Backstube für uns allein. Frau Herzog hat extra für jedes Kind eine eigene Backschürze mit dem Namen und einem Apfel darauf gestaltet. Vielen Dank für die gelungene Überraschung. Zuerst besichtigen wir die Maschinen und den Backofen. Dann machen wir uns an die Arbeit. Jeder bekommt ein Stück Teig und formt sich daraus ein Brot. Es gibt runde und herzförmige und sogar ein Pizzabrot. Die kommen dann alle in den Wärmeraum zum aufgehen. Im Vorratsraum steht weiterer Teig für uns bereit. Wir formen Igelbrötchen aus dunklem Baguetteteig. Dabei geht es lustig zu. Hin und wieder klebt der Teig an den Fingern und lässt sich kaum abwaschen. Mit einer Schere schneiden wir das Stachelkleid und füllen vier Bleche mit unseren Werken.
In der Zwischenzeit sind unsere Brote aufgegangen und wir zieren sie mit unser em Namen oder einem Muster. Auch ein Fußballbrot entsteht. Nun kommt alles in den Ofen. Wir haben noch Zeit und die Kinder genügend Power. So stechen wir noch allerlei Plätzchen aus und naschen Teig. Es macht allen viel Freude und mit singen und lachen und arbeiten vergeht die Zeit wie im Flug. Klingeling, unsere Brote und Brötchen sind fertig. Jetzt kommen die Plätzchen in den Ofen. Puh, alles geschafft. Zweieinhalb Stunden haben wir in der Bachstube gewerkelt und ein tolles Ergebnis erzielt. Nun ist es Zeit fürs Mittagessen. Wir bekommen frische Brötchen und dazu schmecken uns Würstchen und Tomaten. Leider ist es nun Zeit zum Aufbruch. Wir verabschieden uns und bedanken uns für den tollen Tag. Frau Herzog verspricht, all unsere Werke nachmittags mit in den Kindergarten zu bringen. und überreicht uns noch leckere Amerikaner fürs Vesper. So geht es gut gelaunt auf den Heimweg.
Viele Grüße aus dem „Apfelbäumchen“ Irena Raupach
 
Garteneinsatz ^
Am Freitag, dem 9. Mai waren im Garten des „Apfelbäumchens“ wieder einmal fleißige Hände am Werk. Viele Eltern und die Mitarbeiterinnen waren dem Ruf zum Arbeitseinsatz gefolgt. Es musste tief gebuddelt werden, um das neue Reck zum Turnen und Schaukeln aufzustellen, die letzte „wüste“ Gartenecke wurde aufgeräumt und Sträucher gepflanzt und die Eltern der Wackelzähne arbeiteten an einer Überraschung, dem Abschiedsgeschenk für den Kindergarten.
Während der Turmbesteigung zur Museumsnacht, organisiert durch unseren Förderverein, wurden Spenden für die weitere Gartengestaltung gesammelt, welche wir für den Kauf der Pflanzen genutzt haben. Herzlichen Dank an alle Beteiligten.
Ebenso danken wir allen Helfern und Helferinnen für ihren großartigen Einsatz. Trotz Regenschauer war es ein toller Nachmittag, an dem bei ausgezeichneter Stimmung viel geleistet wurde und somit der Garten für unsere Kinder wieder ein Stück attraktiver geworden ist. Zum Abschluss gab es noch eine Stärkung für alle vom Grill.
Cathrin Schoenke
 
Ein besonders spannender Tag im Apfelbäumchen... ^
Bald sollte es soweit sein: unsere Gedanken drehten sich um unser bevorstehendes Faschingsfest. Das Motto dieses Jahr lautete „Dschungelabenteuer". Doch zuvor sollte es noch eine tierische Überraschung geben!
Eine Woche vor der Dschungelparty besuchte uns die Schlange "Tristian" im Kindergarten. Es handelte sich um eine 1, 50m große, männliche Boa Constrictor. Wir haben viel über die Schlange gelernt, zum Beispiel wie sie lebt , wie sie ihre Beute fängt, wie sie erkennt, dass wir da sind... und vieles mehr.
Am Ende durften wir die Schlange sogar noch streicheln. Das war für viele eine große Überwindung, aber wir sind stolz darauf, dass wir es gewagt haben.
 
Dschungelabenteuer im Kindergarten ^
Der Faschingsdienstag stand in unserem Kindergarten dieses Jahr unter dem Motto „Dschungelabenteuer“. Dazu fand ein gemeinsamer Einstieg mit allen Gruppen im Mehrzweckraum statt, bei dem die Kinder gegenseitig ihre Kostüme bewundern konnte n. Darunter waren viele Tiger, Affen, Schmetterlinge und Leoparden, aber auch Feen, Piraten und Prinzessinnen, die sich in den Dschungel wagten. Alle wurden mit dem Lied „Die Affen rasen durch den Wald“ passend eingestimmt und anschließend gab es im ganzen Haus verschiedene Stationen, an denen die Kinder aktiv werden konnten.
So wurden zum Beispiel im Glühwürmchenzimmer und im Kreativraum eifrig Masken und Hampelaffen gebastelt.
Der Mehrzweckraum dagegen wurde zum Dschungel parcours, bei dem verschiedene Hindernisse überwunden werden sollten und im Wirbelblätterzimmer fanden verschiedene Mutproben statt. Dort mussten die Kinder beispielsweise eine Schlucht überwinden und bei einer Taststrecke Affenknochen, Schlangenblut und S pinnen erfühlen.
Wer es lieber ruhiger angehen wollte, konnte im Stilleraum spannenden Dschungelgeschichten lauschen.
An der Dschungelbar konnten sich dann alle großen und kleinen Abenteurer, Entdecker und Dschungeltiere erholen. Dort gab es zur Stärkung u.a. exotische Säfte und Früchte, Wackelpudding und Eiswürfel.
Bevor alle Kinder wieder in ihre Gruppen zum Mittagessen zurückkehrten, kamen noch einmal alle zum gemeinsamen Abschluss zusammen und konnten von ihren Dschungelabenteuern berichten.
 
Das Apfelfest im „Apfelbäumchen“ ^
Am 8. Oktober feierten wir unser alljährliches Apfelfest. Dieses Mal sollte es etwas ganz Besonderes werden. Wir wollten unsere neue Brücke im Garten einweihen.
Früh am Morgen war das Wetter noch etwas trüb. Irena und Heike schmückten die Brücke mit Girlanden, Luftballons und einer großen roten Schleife.
Mit einem gemeinsamen Morgenkreis begann unser Fest. Inzwischen strahlte auch die Sonne vom blauen Himmel. Nach dem Morgenkreis wurden alle Kinder aufgefordert, sich anzuziehen und im Garten zu treffen. Alle Kinder waren gespannt: welche Überraschung würde es geben? Die Spannung stieg, als Irena mit einer Schere in der Hand auf den Hügel stieg. Die Kinder folgten ihr. Luise durfte das rote Band an der Brücke durchschneiden.
Nun war der Weg frei und die Kinder liefen mit großer Begeisterung immer wieder über die Brücke, schauten von oben herunter und winkten den anderen zu.
Natürlich gab es noch weitere Attraktionen.
Würstchen wurden über der Feuerschale gegrillt, mir einer speziellen Maschine Apfelringe geschnitten und für das gemeinsame Vesper wurden zwei große Apfelkuchen gebacken. Ein köstlicher Duft zog durch das Haus. Ob Groß oder Klein, für alle war es ein gelungener Vormittag.
Wir möchten uns beim Förderverein, bei der Gemeinde und bei der Stiftung Herzog von Arenberg ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung bedanken. Durch diese wurde es uns möglich, unseren Garten weiter zu gestalten und für die Kinder neue Spielmöglichkeiten zu schaffen.
Im Namen des Teams Heike Kamprad
 
Rückblick auf ein Jahr mit den Wurzelzwergen ^
Im September des vergangenen Jahres übernahm ich, nachdem meine komplette Gruppe in die Schule gekommen war, zum zweiten Mal unsere Jüngsten im Kindergarten: die Wurzelzwerge.
Am ersten Morgen standen 5 aufgeregte Eltern mit neugierigen Kindern voller Entdeckungsfreude im Zimmer.
Wir begrüßten uns mit einem Morgenkreis, was für die meisten "Zwerge" durch die Krabbelgruppe nichts Neues war. Mit bekannten Liedern und Fingerspielen hatten wir viel Spaß dabei. Danach konnten die Kinder das Spielzeug ausprobieren , während die Erwachsenen sich ein wenig „beschnupperten“ . Erste Gespräche über individuelle Bedürfnisse oder Vorlieben der Kleinen und organisatorische Absprachen über Zeiten der Eingewöhnung, Wechselwäsche, Gummistiefel usw. wurden geführt.
Gegen Mittag hatten alle Kinder ihren ersten Kindergartentag gemeistert und es galt nun die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten.
In den nächsten Tagen und Wochen machten sich die Kinder immer mehr mit den räumlichen Gegebenheiten vertraut und natürlich auch mit mir und Jill, meiner FSJ-lerin, als ihren engsten Bezugspersonen im Kindergarten. Sie nahmen gemeinsam mit uns verschiedene Mahlzeiten ein, spielten im Zimmer und im Garten oder wir gingen mit dem großen Sechs-Sitzer-Wagen zum Schlossteich.
Die schwierigste Phase für alle war, sich von Mama und Papa für ein paar Stunden zu trennen und zu lernen, dass man ja am Nachmittag wieder abgeholt wird. Da flossen schon ganz schön viele Tränen. Mittlerweile aber kommen die meisten Kinder früh so schnell ins Zimmer gesaust, dass kaum Gelegenheit zur Verabschiedung für die Eltern bleibt.
Eine weitere große Herausforderung war der schneereiche Winter, wo wir im Garten erst so manche Wege frei schippen mussten, damit die kurzen Beinchen nicht ständig irgendwo stecken blieben und das Gesicht im Schnee versank. Trotzdem hatten wir auch eine Menge Spaß dabei und bekanntlich kommt ja immer wieder ein neuer Frühling...
Derzeit besteht die Gruppe aus acht Kindern im Alter von 15 bis 27 Monaten.
Die kleinen Wurzelzwerge haben wieder viele Fortschritte in ihrer Entwicklung gemacht; einige gehen schon regelmäßig zur Toilette, das selbständige Essen klappt gut, sie kennen den täglichen Ablauf des Kindergartenalltags und laufen zur richtigen Tür, wenn es z.B. heißt : Wir gehen ins Bad oder in den Garten.
Im September sind wir dann nicht mehr die Kleinsten im Apfelbäumchen, denn dann werden wir die Glühwürmchengruppe und ziehen in ein anderes Zimmer um. Dort kommen noch vier neue Kinder dazu, sodass wir dann zu zwölft spielen.
Ich bin schon neugierig, wie sich die Gruppe weiterentwickelt und hoffe auf viele spannende und lustige Erlebnisse mit den kleinen "Zwergen".
Kerstin Grünert
 
Flitzen für den guten Zweck ^
Es ist schon fast zur Tradition geworden. Alle drei Jahre organisiert der Förderverein des Kindergartens einen Sponsorenlauf. Er wird am 14. September 2013 ab 14:30 Uhr auf dem Gelände um die Schloßkirche stattfinden.
Was ist eigentlich so ein Sponsorenlauf?
Keine Angst liebe potenzielle Sponsoren, Sie müssen nicht zum Wohle der Kinder Ihren letzten Marathonrekord brechen. Sie können laufen lassen. Viele Kindergartenkinder und Geschwister, Freunde, Eltern laufen sicher gern unzählige Runden um die Schloßkirche ...natürlich nicht für lau. Alle Flitzer suchen sich vorher einen zahlungskräftigen Sponsor, der jede gelaufene Runde mit einem Betrag in EURO honoriert. Falls die Sponsoren jetzt schon schweißnasse Hände bekommen, weil sie wissen, dass die Wackelzähne vorher fleißig trainieren, alles halb so schlimm. Sie können gern auch einen festen Betrag spenden. Es soll in den letzten Jahren nämlich schon vorgekommen sein, dass besonders ehrgeizige Läufer über 100!! Runden geschafft haben. Damit alles mit rechten Dingen zugeht, werden die Runden von einer unabhängigen Jury gezählt. Übrigens kann jeder Läufer mehrere Sponsoren für sich gewinnen und auf seiner Läuferkarte eintragen. Das Geld wird dem Kindergarten zur Verfügung gestellt. Davon soll ein Sonnensegel für den Sandkasten, eine Holzkletterrampe mit Seil für einen Hügel und (wenn das Geld noch reicht) ein bodentiefes Trampolin finanziert werden.
Dieser Tag ist neben den sportlichen Herausforderungen immer eine schöne Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen. Nach dem Rennen gibt es eine zünftige Grillsause und als Höhepunkt ein Konzert des Voicepoint Choirs mit seinem Programm „Miracles“ einem Best of bekannter Gospeltitel.
Nach dem Motto „Wer kennt Wen“, freuen wir uns über Unterstützung in allen Bereichen. Welcher Fleischer spendet Würstchen, Bäcker die Brötchen usw. Melden Sie sich im Kindergarten bei Cathrin Schoenke oder per E-Mail bei josefine.renz@gmail.com Schönes Wetter ist bestellt! Auf die Plätze, fertig...los!
Josefine Renz
Förderverein Kindergarten Apfelbäumchen e.V.
 
Die Wackelzähne – jetzt fit für den Schulweg ^
Im Februar besuchte uns Herr Schulz von der Polizei zum Verkehrssicherheitstraining. Unsere Wackelzähne waren schon sehr aufgeregt, konnten sie im letzten Jahr nur von weitem zuschauen, waren sie jetzt selbst die Akteure.
Die Kinder hatten sich in den letzten Wochen mit Hilfe ihres Poldi-Heftes schon auf diesen Besuch vorbereitet. Poldi ist das Polizeimaskottchen, das die Prävention in Kindergärten und Grundschulen begleitet.
Gespannt saßen sie im Stuhlkreis und hörten zu, was Herr Schulz von seiner Arbeit zu berichten hatte.
Anschließend bestürmten sie ihn mit Fragen zu seinem Polizeialltag. Danach konnte es richtig losgehen. Doch wer kichert denn da? Aus der Tasche ist leises Lachen zu hören, der Kasper ist aufgewacht. Nun will er unbedingt mitmachen. Doch nach einiger Zeit ist klar, so geht das nicht. Rechts ist nicht rechts, links ist nicht links und Augen auf geht gar nicht. So nicht Kasper. die Kinder beschließen, er soll erst einmal zuschauen und darf morgen wieder mitmachen. Bei lustigen Spielen übten wir die Reaktionen gehen, stehen, rechts und links.
Anschließend ging es über die „Fahrbahn“. Links, rechts, links sehen, dann gehen. Doch hoppla, da kommt der Bus und schon sind die Füße platt. Einen Schritt vom Bordstein weg und wir sind sicher. Jeder übt das Wechseln der Fahrbahn und die anderen passen auf, ob alles richtig ist. Danach sehen wir uns Verkehrszeichen an und lernen was sie uns zu sagen haben. Rund und Rot heißt Verbot ruft der Kasper dazwischen. Und er hat diesmal Recht. Spielend lernen die Kinder wichtige Zeichen für Fußgänger und Radfahrer kennen. Am nächsten Tag geht es weiter. Alle haben sich gut vorbereitet und erledigen ihre Aufgaben prima. Alle Verkehrszeichen werden gefunden und können erläutert werden. Sicherheit im Auto und mit dem Fahrrad stehen heute im Programm. Wieder sind die zwei Stunden konzentrierte Arbeit viel zu schnell vorbei. Beim nächsten Treffen geht es in den Straßenverkehr.
Am Morgen stehen alle in warme Wintersachen verpackt am Tor und freuen sich auf die Abschlussprüfung. Vorbei am Polizeiauto geht es zur Ampelkreuzung an die Salzstraße. Hier lautet die erste Aufgabe die Straße allein zu überqueren. Manchmal ein leichtes Zögern, ein scheuer Blick zu uns, doch alle haben es beim ersten Mal geschafft. Die zweite Aufgabe lautet, aus einer gefährlichen Situation eine ungefährliche zu machen. Auf der Inselstraße soll die Straße zwischen den Autos überquert werden. Wie mache ich das und was muss ich beachten? Auch hier waren alle konzentriert und aufmerksam, so dass, wieder im Kindergarten angekommen, alle ihren Ausweis in Empfang nehmen konnten. Viel zu schnell vergingen die Tage und bis jetzt erlebe ich die Kinder, wie sie ihr Wissen anwenden und an die jüngeren Kinder weitergeben. Wir hoffen, dass wir dieses Angebot der Polizei auch im nächsten Jahr wieder in Anspruch nehmen können und bedanken uns auf diesem Weg bei Herrn Schulz.
Irena Raupach
 
Das „Apfelbäumchen“ bittet um Unterstützung ^
Weshalb? Ich möchte es Ihnen gern erklären. Im Kindergarten sind inklusive Leitung 10 Erzieherinnen für 75 Kinder von 1Jahr bis zum Schuleintritt da. Die jeweiligen Arbeitsstunden der Erzieherinnen errechnen sich aus den Betreuungszeiten der Kinder. Dieser Personalschlüssel ist vom Land Sachsen einheitlich festgelegt und nur in diesem Rahmen werden Personalkosten über das Jugendamt refinanziert.
Seit Jahren kämpfen Trägerorganisationen, Erzieherinnen und Eltern um eine Verbesserung des Personalschlüssels, damit Erzieherinnen eine solche Bildungs- und Erziehungsarbeit leisten können, wie sie von der Politik, aber auch von den Eltern eingefordert wird.
Auch wir haben uns bereits mehrfach an verschiedenen Aktionen innerhalb der Kampagne "Mehr Zeit für Kinder" beteiligt, um so individuell arbeiten zu können, wie es die Kinder brauchen und damit auch die Zufriedenheit der Erzieherinnen mit ihrer Arbeit zu gewährleisten.
Leider ist dies nicht immer der Fall. Der Personalschlüssel berücksichtigt weder die Öffnungszeiten der Einrichtung noch den Ausfall von Erzieherinnen.
Und so kommt es immer wieder vor, dass die Erzieherinnen mit viel Einsatzbereitschaft und Engagement Personalengpässe überbrücken müssen, damit die Eltern ihre Kinder im "Apfelbäumchen" trotzdem gut aufgehoben wissen.
Trotz allem gab es bereits Tage, an denen wir auf die Unterstützung von außen angewiesen waren. Einen solchen Tag erlebten wir zuletzt im September. Viele Eltern, denen es möglich war, haben ihr Kind an diesem Tag nicht in den Kindergarten gebracht, so dass wir Gruppen zusammenlegen konnten. Ebenso kamen uns Pfarrer Kutter und Grit Jarauschs Praktikantin Franziska zu Hilfe.
Aus dieser Erfahrung heraus und aus Gesprächen mit Frauen die uns ihre Hilfe anboten, reifte bei uns die Idee, dass es gut wäre, in der Gemeinde Menschen zu haben, auf die wir in solchen Notsituationen zurückgreifen können.
Deshalb unser Aufruf an Sie: Wenn Sie Freude an der Begegnung mit Kindern und Zeit haben, melden Sie sich bei uns.
Natürlich soll keiner "ins kalte Wasser geschubst werden". Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen sollen nicht allein eine Kindergruppe führen, sondern der Erzieherin zur Seite stehen und unterstützende Tätigkeiten übernehmen.
Es wird vorab ein Gespräch mit den Interessenten geben, sowie einen "Probetag", damit beide Seiten im Vorfeld die Möglichkeit haben, zu entscheiden, ob man sich eine Zusammenarbeit vorstellen kann.
Die Helfer bestimmen selbst, an welchen Wochentagen und zu welchen Zeiten sie zur Verfügung stehen können.
Die Kosten für das erforderliche Führungszeugnis werden von uns getragen. Vor Aufnahme der Tätigkeit erfolgt eine Belehrung der HelferInnen in allen relevanten Bereichen.
Da es sich um eine ehrenamtliche Beschäftigung mit schriftlicher Vereinbarung handelt, ist der Unfallversicherungsschutz gewährleistet.
Am Mittwoch, dem 6.März wird um 18:00 Uhr eine Informationsveranstaltung im Kindergarten stattfinden. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, mit uns ins Gespräch zu kommen und alle Fragen mitzubringen, die sie zu diesem Thema bewegen. In den Wochen vom 18. bis 22.März und vom 15.bis 19.April soll es Gelegenheit für den Probetag geben. Sollten die vorgeschlagenen Termine bei Ihnen nicht möglich sein, werden wir sicher gemeinsam eine Lösung finden.
Bei Interesse melden Sie sich bitte telefonisch im Kindergarten unter 0371/ 3378570 bei Frau Schoenke oder Frau Raupach.
Wir freuen uns auf Sie und unser gemeinsames Projekt.
Mit herzlichen Grüßen aus dem "Apfelbäumchen" Cathrin Schoenke
 
Neue Gesichter im Kindergarten ^
Hallo, Mein Name ist Jill Selle, und ich bin eine von den 2 neuen FSJlerinnen im Kindergarten Apfelbäumchen.
Ich bin 16 Jahre alt und werde hauptsächlich in der neuen Gruppe, den „Wurzelzwergen“ arbeiten. Den Kindergarten kenne ich schon ein bisschen, weil mein Bruder auch dort war, bevor er in die Schule kam. Ich hoffe, dass mir das Jahr viele neue Erfahrungen bringt und mir bei der Entscheidung meiner späteren Berufswahl hilft. Ich bin sicher, es wird eine gute Zusammenarbeit mit den Betreuern und ein schönes Jahr mit den Kindern.
Mit freundlichen Grüßen Jill

Liebe Gemeinde,
mein Name ist Silvia Schimmel und ich bin 18 Jahre alt. Ich bin dieses Jahr Absolventin eines Freiwilligen Sozialen Jahres in der St.-Petri-Schloßkirchgemeinde.
Dort arbeite ich einerseits im Kindergarten „Apfelbäumchen“ und andererseits in der Kirchgemeinde.
Das Freiwillige Soziale Jahr möchte ich dazu nutzen mir die nötigen Grundlagen und Voraussetzungen für eine Ausbildung als Erzieherin anzueignen und diese dort einzusetzen.
Ich hoffe auf eine schöne Zeit und ein lehrreiches Jahr.
Mit freundlichen Grüßen Silvia Schimmel
 
Ein Lied für das Apfelbäumchen ^
Sie ist endlich da! Die CD mit dem Kindergarten-Lied. Ein Musikerlebnis in vier verschiedenen Versionen. Auch optisch gelungen mit einem farbenfrohen Booklet.
Alle Beteiligten empfinden große Freude und auch ein bisschen Stolz über das Ergebnis. Rund sechs Monate hat es gedauert von der Idee bis zur Fertigstellung des Produkts. Lasst uns ein Lied mit den Kindern machen! Es ist ein Gemeinschaftswerk geworden, an dem viele große und kleine Menschen mitgewirkt haben.
Das Projekt war kein Selbstläufer. In der Umsetzung gab es immer wieder Bedenken und auch Meinungsverschiedenheiten. Das gehört dazu und hat uns nicht überrascht. Schließlich musste vieles geklärt werden: die Musik, der Text, das CD-Cover, die Proben, die Beteiligung der Kinder und Erzieherinnen, die Finanzen, der Vertrieb usw.
Viele haben sich für das Projekt begeistert und haben andere mit ihrem großen persönlichen Einsatz angesteckt. Deswegen ist es gelungen. Die Uraufführung des Kindergartenlieds fand im Juni zum Gemeindefest in der Schloßkirche statt.
Wir danken allen, die ihre Zeit, ihre Kraft oder auch ihr Geld in die CD-Produktion investiert haben! Vielen, vielen Dank! Unterstützen Sie bitte die Arbeit des Kindergartens Apfelbäumchen und kaufen Sie eine oder zwei CDs! Die CDs sind nicht nur am Büchertisch in der Schloßkirche, sondern auch im Kindergarten Apfelbäumchen erhältlich. Wenden Sie sich bitte an Cathrin Schoenke oder an Irena Raupach. Außerdem wird es auch künftig kleine und große Präsentationen mit den Kindern geben. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Anhören und Anschauen der CD!
Jürgen Renz
Vorsitzender Förderverein
 
Familienausflug der Fröhlichen Früchtchen ^
Am 8. September trafen sich 24 Familien der Fröhlichen Früchtchen, um gemeinsam einen Tag im Wald zu erleben.
Da wir in diesem Jahr acht neue Kinder in unserer Gruppe aufgenommen haben, bot sich hierbei die Gelegenheit mit den Eltern und Erzieherinnen ins Gespräch zu kommen und hautnah zu spüren was so ein Waldtag für eine spannende Sache ist.
Los ging es am Küchwald. Nach und nach trafen die Familien ein und der Platz füllte sich. Wir freuten uns, dass so viele unserer Einladung gefolgt waren. Zuerst trafen wir uns im Kreis, um uns gemeinsam an unsere Waldregeln zu erinnern. Dabei halfen die Schulanfänger, die ja schon erfahrene Waldhasen sind. Für den Weg gab es noch kleine Aufgaben zum sammeln z.B. sammelt einen Stein, einen Stock, etwas Schönes usw. Dann konnte es endlich losgehen in den Crimmitschauer Wald. Es war ein imposanter Anblick. Ein langer Zug mit Kinderwagen, Kindern und Erwachsenen setzte sich in Bewegung.
Nach gut einer Stunde erreichten wir unseren Frühstücksplatz unser heutiges Ziel. Hier wollten wir die restliche Zeit miteinander verbringen. Nach einer kleinen Stärkung gingen die Kinder wie gewohnt auf Entdeckungstour. Wir Erwachsenen hatten nun Zeit uns in Gesprächen näher kennen zu lernen. Einige Väter halfen den Kindern die Stangenhäuser wieder kunstvoll herzurichten und die älteren Kinder gingen ihrer Lieblingsbeschäftigung nach und bearbeiteten die Wurzel eines umgestürzten Baumes weiter. Es ist erstaunlich wie sie in den letzten Jahren geschrumpft ist. Die Zeit verging wie immer viel zu schnell.
Zum Abschluss legten wir zur Erinnerung an diesen Tag gemeinsam ein Bodenbild aus den Sachen die wir unterwegs sammelten. Es entstand ein wunderschönes Naturbild.
 
Unser Waldtag im Mai ^
Am Mittwoch, dem 30. Mai, kurz nach 8.00 Uhr zogen Ute, Thomas, Simons Mama und Cathrin mit 14 gut gelaunten Fröhlichen Früchtchen los. Das Wetter war genau richtig, trocken und angenehme Temperaturen.
Unser Ziel war der Crimmitschauer Wald. Doch bevor wir durchstarten konnten, haben Miriam und Christian gemeinsam mit Cathrin die bestellten Brötchen für unser Mittagspicknick abgeholt. Anschließend erreichten wir zügig den Waldrand des Küchwalds. Wir trafen uns alle im Kreis, um uns gemeinsam an unsere Waldregeln zu erinnern. Nach einem Gebet und der Bitte um Gottes Segen und Bewahrung für diesen Tag ging es weiter.
Endlich erreichten wir den Crimmitschauer Wald und tauchten ein in das frische Grün. Überall um uns her grünte und blühte es.
Die Kinder hatten aber erst mal die Nase voll vom Laufen und fragten, wann wir denn endlich da wären. So ließen wir uns alsbald am Wegrand auf ein paar umgestürzten Stämmen nieder und machten eine Trinkpause. So gestärkt hatten die Kinder dann auch wieder Kraft zum Weitergehen. Vorbei an kleinen Tümpeln und Bächlein wanderten wir weiter. Das Wasser erregte die Neugier der Kinder. Da drin blubberte es geheimnisvoll und so mancher entdeckte etwas, das sich bewegte. Lebt da drin etwas? Glücklicherweise schafften wir es ohne unfreiwilliges Bad an den Gewässern vorbei und erreichten bald ein Waldstück, auf dem wir uns niederlassen wollten.
Erst einmal setzten wir uns wieder auf einen umgestürzten Baumstamm und nahmen uns Zeit für ein zweites Frühstück. Alle Kinder packten ihre Leckereien aus und schmausten fröhlich.
Doch die ersten wurden bereits nach kurzer Zeit unruhig und wollten spielen gehen. Schnell noch die Grenzen abgesteckt und schon stürmten die meisten los. Es gab viel zu entdecken. Einige kletterten und hackten an der großen Wurzel herum, andere fanden eine aus Ästen und Laub gebaute Hütte ganz toll und wieder andere kletterten in den Ästen des umgestürzten Baumes herum. Da ging es manchmal ganz schön hoch hinaus. Aber Thomas gab sicher Hilfestellung. So konnte nichts passieren.
Salomé entdeckte einen Frosch. Sie konnte sich ganz schön nah heranschleichen, um ihn ganz genau zu betrachten. Bei Jonas hat das später leider nicht mehr so gut funktioniert. Da nahm der Frosch immer schnell Reißaus. Aber mehrere Kinder konnten ihn zumindest aus sicherer Entfernung betrachten.
Auch kleine Raupen konnten wir finden. Manche Kinder ließen sie über ihre Hand kriechen. Der Raupengang sieht schon sehr lustig aus. Simons Mama hatte ein Buch mit, in dem wir nachschlagen konnten, welche Raupen das waren und welche Falter sich daraus entwickeln würden. Clemens hat seine Becherlupe mit etwas Erde gefüllt, um zu schauen, ob er darin Käfer oder Würmer entdecken kann. Simon und Philipp fanden einen riesengroßen schwarzen Käfer. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob er noch lebte. Er bewegte sich nämlich kein bisschen.
Beim Entdecken, Klettern, Spielen und Flitzen verging die Zeit wie im Fluge und die ersten Bäuche meldeten Hunger an. Also breiteten wir unsere Decken auf dem weichen Waldboden aus und dankten Gott für unser Essen. Brötchen und Würstchen schmeckten allen und unser Kompott waren Äpfel. Und während wir so schmausten, hielt der Wald schon die nächste Überraschung für uns bereit. Ganz in unserer Nähe spazierte ein kleines Rehkitz vorbei. Wir waren ganz erstaunt, dass es so allein unterwegs war. Aber dann entdeckte Simons Mama die Mama vom Kitz in sicherer Entfernung. Sie ließ ihr Baby nicht aus den Augen. Einigen Kindern fiel es ganz schön schwer, beim Beobachten ganz stille zu sein. Schließlich wollten wir die Rehe nicht verschrecken.
Nach dem Essen ruhten wir uns noch ein paar Minuten aus und dann ging es wieder zum Spielen. Inzwischen hatte auch die Sonne die Wolken vertrieben, so dass wir unsere Jacken ablegen konnten.
Clemens, Arrian und Christian fanden einen umgestürzten Baum, bei dem sich der Stamm ein ganzes Stück über dem Erdboden befand. Mutig erklommen sie ihn und thronten dann dort oben wie die Könige. Das Klettern stand bei diesem Waldtag überhaupt sehr hoch im Kurs. Und alle die es nach oben geschafft hatten, waren stolz wie Oskar. Elisabeth hatte eine Erdhummel entdeckt. Wir verfolgten sie und konnten mehrmals beobachten, wie sie sich blitzschnell in den Waldboden eingrub. Nachdem alle noch eine Weile gespielt hatten, packten wir alles zusammen und machten uns langsam auf den Heimweg. Am liebsten wollte jeder mal den Bollerwagen ziehen oder schieben. Das klappte dann nur mit abwechseln.
Im Küchwald machten wir dann noch eine Vesperpause und aßen unsere letzten Vorräte auf.
Einige Kindern genossen die Pause und ruhten sich auf der Decke aus. Andere waren in ihrem Bewegungsdrang kaum zu bremsen und tobten auf der Wiese herum. Miriam pflückte ein Blumensträußchen für den Tisch im Kindergarten.
Die letzte Strecke im Küchwald überwanden wir mit kurzen Wettläufen, bevor es dann angefasst in der Reihe zurück in den Kindergarten ging.
Es war ein schöner Tag. Wir sind dankbar für die Bewahrung und das schöne Wetter.
Cathrin Schoenke
 
Fahrradtour der Wackelzähne 2012 ^
An einem warmen sonnigen Frühlingstag im Mai trafen wir uns halb neun, um gemeinsam auf Tour zu gehen. Ausgerüstet mit Fahrrad, Helm und Proviant starteten wir mit 21 Kindern und 4 Erwachsenen, unsere Fahrräder noch schiebend, in den Küchwald. Dort besprachen wir die wichtigsten Regeln für den Tag, wie z.B. rücksichtsvoll fahren, nicht drängeln und dass immer ein Erwachsener am Anfang fährt.
Voller Elan ging es zunächst kreuz und quer durch den Küchwald. Hier warteten schon die ersten Herausforderungen. Kleinere Abfahrten erforderten den entsprechenden Umgang mit den Bremsen. Hierbei überschätzte sich Miriam und stürzte, Gott sei Dank fiel sie weich in eine Wiese und hatte sich nicht weh getan.
Inzwischen hatten sich alle gut eingefahren und so ging es weiter in Richtung Crimmitschauer Wald. Manche preschten regelrecht los und konnten mit ihrer Gangschaltung schon zügig voran kommen.
Die nächste Pause war hinterm Botanischen Garten. Dort stärkten wir uns aus dem Rucksack und verschnauften etwas. Die Gesichter der Kinder waren leicht gerötet, aber alle sprangen noch fröhlich herum.
Mit neuer Kraft bewältigten wir mit einigen Mühen für manche Kinder den leichten, aber dennoch stetigen Anstieg auf dem Hauptweg. Auf einer Wiese voller Frühlingsblumen am Waldrand war Mittagspause. Einige ließen sich erschöpft auf die ausgebreiteten Decken fallen, andere stürmten los zu einer liegenden Buche, um deren Wurzel zu bearbeiten oder zu erklettern. Elisabeth machte sich mit ihrer Lupe und ein paar Kindern auf Käferbeobachtungstour. So dösten wir noch eine ganze Weile vor uns hin, bevor wir uns ausgeruht wieder auf den Weg machten.
Für die Mühen des Hinweges wurden wir nun mit der langen Abfahrt bis zum Spielplatz belohnt. Dort war noch eine halbe Stunde Zeit zum Erobern und Austoben für die, die immer noch zu viel Energie hatten.
Gegen 14 Uhr erreichten wir wohl behütet und fröhlich den Kindergarten. Arrian: Es war ganz schön anstrengend, aber ganz toll!
In diesem Sinne sagen Tschüß: Irena, Kristin, Thomas und Kerstin
 
Ein besonderes Frühstück am Faschingsdienstag ^
Bei den Vorschulkindern unseres Apfelbäumchens entstand die Idee, ein gemeinsames Frühstück selbst zu organisieren. Also machten sich die "Wackelzähne" mit Kristin Roscher und mir an die Vorbereitungen dafür. Zunächst berichteten die Kinder, was sie selbst zu Hause gern frühstücken. Dann erstellten wir eine Liste, was jedes Kind mitbringen sollte. In einer selbst gebastelten Elterninformation erfuhren Mama und Papa, was gebraucht würde. Die Kinder, die schon zeitig am Faschingstag im Kindergarten waren, halfen freudig bei den Vorbereitungen mit. Zuerst wurden einige Tische und Stühle in den Mehrzweckraum getragen.
Dabei zeigten uns besonders die Jungs, welche Kraft und Ausdauer in ihnen steckt. Voller Energie kam ein Stuhl nach dem anderen hinzu, sodass wir schon bald mit dem Tische schmücken beginnen konnten. Die Primeln hatten die Kinder vorher selbst mit eingekauft, Kerzen und bunte Servietten zierten den Raum. Noch Besteck, Teller, Tassen und Löffel abgezählt, und schon mal überlegt, wer sich mit wem zusammensetzen will, entstand nach und nach eine gemütliche Atmosphäre. Als dann noch die Sonne durch die Fenster schien, verlieh das dem Ganzen einen festlichen Rahmen.
Unser kaltes Buffet nahm langsam Gestalt an. Leckere Brötchen, knusprige Cornflakes, verschiedene Obstsäfte, Honig, selbst gemachte Marmelade und Milch kamen hinzu, aber auch herzhafte Dinge wie Würstchen, Käse und natürlich frisch gekochte Eier durften nicht fehlen. So war für jeden Geschmack etwas dabei.
Aufgeregt und allmählich hungrig wurde immer wieder an der Tür nachgeschaut, ob denn endlich alle Wackelzähne eingetroffen sind. Als es soweit war, setzten wir uns und bedankten uns zunächst bei Gott für die vielen leckeren Dinge, die er uns so reichlich schenkt. Dann suchte sich jeder am Buffet etwas aus.
An den kleinen Tischgemeinschaften gab es viel zu erzählen. Die Jungs diskutierten über so manches Fußballspiel und wie die Mannschaft beim nächsten Spiel eingeteilt wird, und bei den Mädchen ging es ums Tanzen, Singen uvm.
Natürlich schlunzten auch die jüngeren Kinder des Öfteren durch die Scheibe zum Mehrzweckraum und staunten. Sie freuen sich, dass sie auch bald ein Vorschulkind sein werden, denn unsere "Großen" machen so manche Aktion, die man eben nur im letzten Kindergartenjahr erleben kann. Als sich dann alle richtig satt gegessen hatten und das Buffet etwas leerer geworden war, wurde alles wieder aufgeräumt, was die Kinder zum größten Teil selbständig übernahmen.
Vielen Dank an die Eltern der Wackelzähne für die mitgebrachten Dinge. Es hat uns allen einen Riesenspaß gemacht und die Kinder wünschen sich, dass wir so etwas mal wieder machen.

Kerstin Grünert
 
Advent bei den Fröhlichen Früchtchen ^
Gemeinsam mit den Kindern der großen Gruppe überlegten wir Erzieherinnen, was die Adventszeit für uns bedeuten kann. Ja, Advent ist eine Zeit des Wartens! Worauf? Auf das Geschenk, das Gott uns Menschen machen kann. Er schenkt uns seinen Sohn; er hat sich zu uns auf den Weg gemacht. Wir haben entdeckt, in dieser Zeit des Wartens können auch wir Wege gehen um anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Ein Teil der Gruppe hat ein kleines Weihnachtsprogramm eingeübt. Mit Liedern und Gedichten haben wir die Frohe Botschaft ins Altenheim und den Seniorenkreis der Gemeinde gebracht. Ganz fleißig haben die Kinder mit uns gemeinsam gebastelt, um ein kleines Weihnachtsgeschenk für die Eltern und kleine Kunstwerke für unseren Weihnachtsbasar herzustellen. Ein ganz herzlicher Dank gilt allen Eltern, die die Bastelsachen von unserem Basar gekauft haben. Denn erst dadurch wurde es uns möglich, die Adventsaktion der sächsischen Landeskirche mit 135,00 € zu unterstützen. In Tansania soll mit den Spenden ein ziemlich baufälliger Kindergarten renoviert werden. Gemeinsam haben wir das Geld auf der Sparkasse eingezahlt.
Wir haben aber auch über neue Wege im Umgang miteinander nachgedacht. Manchmal ging es in letzter Zeit ziemlich rau untereinander zu. Ideen haben wir schon. Nun kommt es nur darauf an, auch daran zu denken, wenn es Meinungsverschiedenheiten zu klären gibt. Es gibt also Wege, die unbekannt sind und dadurch ängstigen, so wie Marias Weg. Mit Gottes Begleitung, die er jedem von uns zugesagt hat, können auch solche Wege gewagt werden und segensreich sein. Ja und letztlich muss jeder den Weg zur Krippe finden, um selbst von der Weihnachtsfreude angesteckt zu werden. Für die Fröhlichen Früchtchen gab es im Kindergarten zur Weihnachtsfeier neues Geschirr für das Puppenzimmer und einen schönen großen Spiegel für die Verkleideecke. Erfüllt von einer ereignisreichen und fröhlichen Zeit verabschiedeten wir uns in die Weihnachtsferien, um 2012 mit frischen Kräften in ein neues segensreiches und spannendes Kindergartenjahr zu starten. Ute Lange für den Kindergarten "Apfelbäumchen"
 
Rückblick auf das Kindergartenjubiläum ^
Nach wochenlanger Planung und Organisation von vielen fleißigen und engagierten Leuten war es dann am 03. September 2011 endlich soweit. Unser Kindergarten Apfelbäumchen feierte seinen 10. Geburtstag. Gemeinsam mit vielen ehemaligen Eltern und Kindern und all den Menschen, die auf die verschiedenste Art und Weise mit unserem Kindergarten verbunden sind, konnten wir eine sehr gesegnete und ereignisreiche Zeit miteinander verbringen. Bei wunderschönem Sommerwetter haben wir nach einer Begrüßung ein Singspiel der kleinen Kurrende erlebt, miteinander gegessen und getrunken, gespielt, gebastelt und natürlich viel erzählt. Mit Pferdekutsche, Posaunenchor und Polizeieskorte wechselten wir dann alle den Ort des Geschehens und wurden mit einem Kinderkonzert von Jonathan Leistner in der Schloßkirche begrüßt. Bei einem geselligen Abendessen vor der Kirche konnte dieser wunderschöne, ereignisreiche Tag langsam ausklingen.
Wir möchten zu allererst Gott unserem himmlischen Vater für dieses gelungene Fest danken, aber natürlich auch all denen, die uns durch ihre Hilfe und Mitarbeit auf irgendeine Weise unterstützt haben.
Das Team des Apfelbäumchens
 
Zwischenruf ^
Der Förderverein Kindergarten Apfelbäumchen e.V. hat Anfang des Jahres einen neuen Vorstand gewählt. Zu den bisherigen Aktivitäten in 2011 zählen insbesondere die Turmbesteigung in der Chemnitzer Museumsnacht, der Bildungsspender im Internet, der Amazon- Geschenketisch und die Organisation des gemütlichen Grillabends zum zehnjährigen Geburtstag des Kindergartens. Dank zahlreicher Mitgliedsbeiträge, Einzelspenden und staatlicher Zuweisungen für gemeinnützige Einrichtungen konnte überraschend viel „Fördergeld“ eingenommen werden. Anlässlich des Jubiläums des Kindergartens hat der Förderverein der Kirchgemeinde einen Scheck in Höhe von 6.000,00 Euro übergeben, der sogleich an den Kindergarten weitergereicht wurde. Diese Geldsumme wird nun in die Fertigstellung der Außenanlagen des Kindergartens investiert.
An dieser Stelle möchte sich der Förderverein bei allen Eltern, Mitgliedern und sonstigen Förderern für die praktische und die finanzielle Unterstützung herzlich bedanken! Wer noch überlegt, ob er Mitglied im Förderverein werden möchte, wird mit offenen Armen empfangen. Der Jahresbeitrag beträgt nur 15 Euro. Anmeldeformulare sind bei der Leitung des Kindergartens erhältlich.
Jürgen Renz, Vorsitzender Förderverein
 
Neues vom Förderverein ^
Am 3.2.2011 haben die Mitglieder des Fördervereins einen neuen Vorstand gewählt. Der langjährige Vorsitzende Thomas Richter hat sich aus seinem Amt verabschiedet und hat den Vorsitz an Jürgen Renz übergeben. Im neuen Vorstand sind außerdem Heike Kamprad (Stellvertreterin), Wolfgang Jarausch (Kassierer) und Bernd Bulang (Schriftführer) vertreten. Als Beiräte wurden Cathrin Schoenke und Uwe Kaden gewählt. Der Vorstand dankt Thomas Richter für die erfolgreiche Arbeit. Höhepunkt im Jahr 2010 war der Sponsorenlauf rund um die Schloßkirche.
Besonders wichtig für den Erfolg des Fördervereins ist auch künftig die enge Zusammenarbeit mit der St.-Petri-Schloßkirchgemeinde und den Eltern der Kindergartenkinder. Der neue Vorstand hat sich daher fest vorgenommen, nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern alle Eltern und Gemeindemitglieder regelmäßig über die Aktivitäten des Fördervereins zu informieren.
Im Rahmen der nächsten Museumsnacht am 14.5. wird der Förderverein wie im vorigen Jahr eine Turmbesteigung der Schloßkirche für alle Besucher anbieten, die den herrlichen Ausblick auf Chemnitz bei Nacht genießen wollen.
Bereits jetzt wird darauf hingewiesen, dass unser Kindergarten Apfelbäumchen in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. Das große Jubiläum wird am 3.9.2011 im Kindergarten begangen. Anschließend gibt es einen Festumzug zur Schloßkirche, wo dann ein Konzert für die ganze Familie stattfinden wird.
Weitere Informationen über den Förderverein finden Sie auf unserer Internetseite unter http://www.fv-apfelbäumchen.de.
Mit Hilfe der Internetseite können Sie beim Online-Shoppen ganz leicht für unseren Verein spenden (Bildungsspender) oder für unseren Verein beim „Sternquell Vereinsmeier 2011“ abstimmen.
Jürgen Renz, Vorsitzender Förderverein
 
Kindergarten-Jubiläum ^
„Hier bei uns da geht es fröhlich zu, wir haben meistens etwas zu lachen. Kommt herein, wir laden alle ein, dann feiern wir zusammen ein Fest …“
So wie in diesem Liedvers beschrieben, wollen wir in diesem Jahr sogar ein sehr großes Fest miteinander feiern. Unser Kindergarten Apfelbäumchen wird 10 Jahre alt! Bis dahin gibt es aber noch jede Menge zu planen, organisieren und vorzubereiten, damit dieser Tag gelingen kann und uns allen in guter Erinnerung bleibt. Dazu benötigen wir viele helfende Hände, insbesondere für die Arbeiten rund um die Küche, dass die große Zahl der Gäste verköstigt werden kann.
Wer Zeit und Lust hat, unseren Kindergarten dabei auf irgendeine Weise zu unterstützen, der kann sich bitte in die dafür vorgesehenen Listen in der Schloß- bzw. Petrikirche ein- tragen oder sich telefonisch bei Fr. Wolf oder Fr. Roscher im Kindergarten melden (Tel.: 3378570). Wir würden uns riesig über ihre Mithilfe freuen und verbleiben bis dahin mit den herzlichsten Grüßen aus dem Apfelbäumchen.
Samstag, 03.09.2011 im Kindergarten "Apfelbäumchen", Abteiweg 2
  • 15:00 Uhr Begrüßung, Andacht, Singspiel der Vorkurrende
  • ab ca. 15:30 Uhr Kaffetrinken, sowie Spiel und Spaß bei musikalischen, kreativen und sportlichen Angeboten
  • ab ca. 17:15 Uhr Festumzug zur Schloßkirche
  • 18:00 Uhr Familienkonzert mit Liedermacher Jonathan Leistner
  • im Anschluß Grillen und gemütliches Beisammensein an der Schloßkirche
 
Unser Garten nimmt Gestalt an ^
Im Frühjahr besuchten wir auf unserem Friedhof die Insektenhäuser und beobachteten das muntere Treiben. Begeistert kamen wir zurück. So ein Haus wäre auch etwas für unseren Garten, meinten die Schulanfänger. So entstand die Idee als Abschiedsgeschenk ein Insektenhaus zu bauen. Wir überlegten, wie unser Haus aussehen sollte, entwarfen Zeichnungen und suchten dann das Schönste aus. Bei der Umsetzung unterstützte uns Olaf Kamprad. Er stellte Werkzeug zur Verfügung und half beim Umgang mit Bohrmaschine, Säge und Co. Nach einem arbeitsreichen Vormittag stand der Rohbau. Nun mussten nur noch die einzelnen Fächer mit verschiedenen Materialien gefüllt werden. Es wurden Schilfrohrbündel gewickelt, Stämme mit Bohrlöchern versehen, eine Lehmkiste gefüllt und noch viele andere Nisthilfen und Unterschlüpfe entstanden. Zum Zuckertütenfest übergaben die Schulanfänger feierlich ihr Insektenhaus. Den ganzen Sommer über wurden weitere Materialien zusammengetragen, Steine für den Bodenaufbau, Zapfen für die Spitze und morsche Äste zum anbohren.
Zum Apfelfest im Oktober haben wir ein kleines Fest zu Ehren der kleinen Helfer gefeiert. um uns bei ihnen für ihre Hilfe im Garten zu bedanken. Nun ruhen erst einmal die Arbeiten um die bereits eingezogenen Insekten nicht zu stören.
Mit diesem Projekt haben wir uns bei einer Ausschreibung des dm Drogerie Marktes für den Wettbewerb zu Nachhaltigkeit im Bereich Ökologie beworben. Nun warten wir gespannt auf die Nominierung im Dezember.
Irena Raupach
 
Neue Wurzelzwerge im Apfelbäumchen ^
Seit dem 2. August gibt es vier neue Wurzelzwerge in unserem Kindergarten. Im Oktober und November kommen noch weitere hinzu.
Die Eingewöhnungszeit war für die Eltern, die alle ihr erstes Kind in unsere Einrichtung gaben, und für mich eine spannende Zeit. Anfangs war Mama oder Papa immer mit dabei, dann haben wir langsam die Zeit ohne Mama oder Papa gesteigert. Sie verabschiedeten sich mit den Worten "Mama kommt wieder" oder "Papa geht auf Arbeit". So gab es fast keinen Abschiedsschmerz. Alle Kinder haben recht schnell Vertrauen zu mir aufgebaut und bewegen sich mittlerweile froh und frei durch unsere Räume.
Zwei Kinder kamen aus anderen Einrichtungen zu uns. Das Kennenlernen und Schauen, wie das mit der neuen Kindergärtnerin ist, war schnell erledigt. Beide fühlen sich inzwischen pudelwohl, sind vergnügt, spielen und frühstücken mit den Kindern der unteren Etage.
Unser jüngster Wurzelzwerg hat seinen 1. Geburtstag mit uns im Kindergarten gefeiert. So richtig mit Geburtstagstorte leckerem Obst und Kaffee für die Großen.
Nun haben es alle Wurzelzwerge geschafft und kommen auch mittags im Schlafraum zur Ruhe. Alle vier sind jetzt den ganzen Tag ohne Mama und Papa im Kindergarten. Sie werden von den größeren "Glühwürmchen" und "Wirbelblättern" umsorgt, so dass ich sie manchmal vor so viel Fürsorge retten muss.
Für mich war es eine schöne und ruhige Eingewöhnungszeit und ich freue mich auf die nächsten Herausforderungen mit meinen Wurzelzwergen.
Herzliche Grüße aus dem "Apfelbäumchen",
Heidi Friedemann
 
Ein neues Außengelände ? ! ^
Im Aufruf zur Blutspende haben Sie es gelesen. Der Kindergarten braucht schon wieder mal Geld. Wofür? Für ein neues Außengelände! Nun werden Sie vielleicht sagen, wieso das denn, der Kindergarten ist doch noch ziemlich neu und jetzt soll schon wieder umgebaut werden? Als unser Neubau entstand, war am Ende für den Garten nicht mehr soviel Geld übrig und auch die Zeit drängte. Also wurde erst mal eine Sparvariante gebaut, die bespielbar ist, mit der man problemlos die Betriebserlaubnis erhalten konnte und die auf jeden Fall veränderbar und gestaltbar ist.
Unsere Kinder sind gern draußen, sie haben jede Menge Ideen. Bei deren Umsetzung wollen wir sie mit der Schaffung eines naturnahen Erlebnisspielraumes unterstützen. Ein naturnaher Erlebnisspielraum heißt:
• erleben von Werden und Wachsen in der Natur und Zusammenhänge erkennen
• Kreativität der Kinder fördern
• Mut wecken zum Entdecken und Sammeln von eigenen Erfahrungen
• Fantasie anregen und ausleben
• Abenteuer und Entspannung ermöglichen
• Rückzugsmöglichkeiten anbieten
• Anregung aller Sinne durch unterschiedliche Materialien
• soziales Miteinander und gelungene Kommunikation einüben
• Schaffung verschiedener Bewegungsmöglichkeiten und Entwicklung der Motorik
• Förderung des Gleichgewichtssinnes und der Körperwahrnehmung
• spielerisches Auseinandersetzen mit physikalischen, mathematischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten
Um dies alles für unsere Kinder zu ermöglichen, haben wir folgendes geplant: Aufschüttung von Hügeln mit Verbindung durch Brücken und mit einem Aussichtsturm, eine Spielmauer, eine Fahrstrecke, den Bau eines Atriums, eine Kriechröhre, einen Sandund Wasserspielbereich, Rutschmöglichkeiten, eine Mehrpersonenwippe, einen Schaukelbereich, ein Trockenflussbett, verschiedene Bepflanzungen, Versteckmöglichkeiten, Hochbeete, eine Kräuterspirale und ein Insektenhotel. Viele dieser Dinge sind in Eigenleistung und teilweise geringem Materialaufwand zu schaffen. Aber für einiges werden auch Maschinen, Fachkräfte und Material benötigt. Wir können nicht alles sofort umsetzen, sondern eins nach dem anderen, immer so weit, wie Geld da ist. Auch der Förderverein des Kindergartens engagiert sich stark bei der Geldbeschaffung. In diesem Jahr wollen wir auf jeden Fall mit den Erdarbeiten beginnen (Drainage und Aufschütten der Hügel) und die bereits vorhandene Schaukel umsetzen.
Außerdem suchen wir noch dringend jemanden, der die Arbeiten im Außengelände als eine Art Bauleiter fachkundig und kompetent begleiten kann. Anfragen dazu können Sie bei Frau Raupach oder Frau Schoenke im Kindergarten telefonisch unter 337 85 70 stellen. Wer sich anschauen möchte, wie es am Ende einmal aussehen soll, kann das im Vorraum des Kindergartens tun. Dort steht ein Modell unseres zukünftigen Außengeländes.
 
Euer Votum für den Kindergarten ^
Unser foerderverein-kindergarten-apfelbaeumchen-e-v hat sich um den Sternquell Vereinsmeier in der Kategorie Soziales beworben.
Es geht um 3.000 Euro die gut zur Finanzierung des Kindergartens passen würden.
Ich bitte Euch dieses Vorhaben tatkräftig zu unterstützen und entsprechend für den Verein zu klicken.
Es kann täglich neu geklickt werden, es ist sogar 2 x möglich wenn man z.B. auf der Arbeit auch diese Möglichkeit hat.
Stimme abgeben
 
Erntedank 2009 – ein Dankeschön ^
Am letzten Sonntag im September feierten wir in unserer Kirchgemeinde das Erntedankfest. Die St. Petrikirche war festlich geschmückt. Auf dem Altarplatz türmten sich Erntegaben (auch “Wagenfuhren“ aus dem Kindergarten waren darunter), die, wie schon im vorangegangenen Jahr, für den offenen Treff der Jugendkirche bestimmt waren. Im Erntedankgottesdienst am 27. September wurden in einem Opferrundgang 1.345 € für unseren evangelischen Kindergarten „Apfelbäumchen“ gesammelt. An dieser Stelle sei allen ganz herzlich gedankt, die sowohl die St. Petrikirche festlich geschmückt, den Familiengottesdienst gestaltet, als auch mit ihren Gaben und ihrem Dankopfer dazu beigetragen haben, bedürftigen Jugendlichen unserer Stadt zu helfen und den Kindergarten unserer Kirchgemeinde finanziell zu unterstützen.
Hans-Jürgen Kutter
 
Sebastian Kneipp und seine Wasseranwendungen ^
Sebastian Kneipp lebte von 1821 – 1897. Durch Zufall entdeckte er in der Münchner Bibliothek das Buch „Von der Kraft und Wirkung des frischen Wassers in die Leiber der Menschen“. Mit dem Wissen aus diesem Buch heilte er zunächst sich selbst von einer schweren Lungentuberkulose. Später wendete er diese Wasserkuren bei verschiedenen Krankheiten an und half damit vielen Menschen. Als Wasserdoktor von Wörishofen wurde er über die Ländergrenzen hinweg berühmt. Im Laufe seines Lebens entwickelte er die Wasserkuren weiter und stellte sie als ganzheitliche Lehre zu den fünf Wirkprinzipien der Kneippschen Lehre zusammen.
Mit Zielstrebigkeit, Herz und Mitgefühl entwickelte er in weiser Voraussicht ein Lebenskonzept basierend auf ein einfaches, naturnahes Leben. Die von ihm entwickelten Wirkprinzipien sind ganzheitlich angelegt und aktueller denn je. Mit ihnen lässt sich auf einfache Weise gesundheitliche Vorbeugung für den Gesamtorganismus bewirken. An einem pädagogischen Nachmittag haben wir uns mit den fünf Wirkprinzipien auseinandergesetzt und waren uns einig zwei Dinge im Kindergarten umzusetzen: zum einen ein Überraschungsvesper anzubieten, dass die Kinder selber zubereiten und dabei frische Zutaten verwenden und die Wasseranwendungen. Seit September ist es nun so weit. Wir haben den nächsten Schritt gewagt und mit den Wasseranwendungen begonnen. Als Vermittler natürlicher Lebensreize steigert das Wasser die körpereigenen Abwehrkräfte und hat eine ausgleichende Wirkung auf das Herz/Kreislauf- und Nervensystem. Damit kann die Infektanfälligkeit der Kinder gemindert werden.
Wir bieten den Kindern der Fröhlichen Früchtchen einmal wöchentlich Wassertreten an. Dabei gehen wir etwa 40 Sekunden im Storchengang durch das Wasserbecken. Danach streifen wir das Wasser von den Füßen und ziehen warme Wollsocken an. Anschließend bewegen wir uns, bis die Füße warm sind. Danach folgt eine 10minütige Entspannung. Bisher sind alle Kinder mit Freude dabei und mal sehen ob uns der Winter genügend Schnee bringt. Dann können wir es auch einmal mit dem Schneetreten versuchen.
Ihre Irena Raupach
 
Weihnachten im Kindergarten ^
Weihnachten - welch ein spannendes Fest, vor allem für unsere Kinder, und so mancher weiß schon ganz genau, was in diesem Jahr unbedingt auf dem Wunschzettel stehen muss! Doch was wäre, wenn unter dem Weihnachtsbaum nichts von all den lang ersehnten Wünschen liegt? So geht es auch in diesem Jahr wieder vielen Kindern überall auf der Welt und deshalb haben wir Wirbelblätter, mit Hilfe der Eltern, an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teilgenommen. Alle Kinder waren voller Eifer dabei und konnten erfahren, dass es große Freude machen kann, anderen etwas zu schenken. Aber auch für uns hier im Kindergarten, speziell in unserer Gruppe, soll die Adventszeit etwas ganz besonderes werden. Wir wollen gemeinsam sehen, hören, riechen und schmecken, was diese Zeit so wertvoll und interessant macht. Doch der zentrale Mittelpunkt soll der Stall in Bethlehem sein, in den wir voller Staunen hinein schauen und uns von dem großen Wunder in der Krippe erfüllen lassen wollen… Es gibt im Kindergarten für mich nichts schöneres, als in die großen, gespannten Augen der Kinder zu schauen, deren Herz sich für Jesus öffnet. Ihnen und uns allen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.
Die Wirbelblätter vom Kindergarten Apfelbäumchen und Kristin Roscher
 
Zimmerpflanzenverkauf zugunsten des Kindergartens ^
Herzlichen Dank für die zahlreiche Beteiligung beim Zimmerpflanzenverkauf zum Gemeindefest. Danke für das liebevolle Ziehen der Pflanzen und die dafür extra ausgedruckten Pflegehinweise. Über 100 Pflanzen von über 25 Arten standen zum Verkauf bereit. Insgesamt konnten 220, - € auf das Konto vom Förderverein unseres Kindergarten "Apfelbäumchen" überwiesen werden.
Hannelore Zschocke
 
Unser Zuckertütenfest ^
Am 19. Juni 2009 fand unser 7. Zuckertütenfest im Kindergarten statt. Wir begannen mit einem Kindergartengottesdienst in der Schloßkirche. Pfarrer Kutter bat die Vorschulkinder in der ersten Reihe Platz zu nehmen. Die Kinder waren etwas aufgeregt. Dann hat Pfarrer Kutter einen Regenschirm aufgespannt, obwohl es in der Kirche nicht geregnet hat. Der Schirm symbolisierte Gottes Segen. Wenn sie jetzt in die Schule kommen, bleibt der Segen Gottes über ihnen, selbst in schwierigen Situationen. Um ihnen dies anschaulich zu machen, stellten sich die Vorschulkinder unter Schirme und rückten dicht aneinander. Anschließend gossen Pf. Kutter, Grit Jarausch und Cathrin Schoenke mit Hilfe von Gießkannen Wasser über die Regenschirme, dabei wurden die Kinder nicht nass, aber waren schwer beeindruckt. Die Vorschulkinder stellten sich unter ein großes Schwungtuch, alle Kinder sangen ein Segenslied und die Schulanfänger erhielten von den nächsten Vorschulkindern eine selbst gezogene Kerze. Danach ging es zurück in den Kindergarten. Dort wartete schon die nächste Überraschung. Vom Zuckertütenbaum wurden die persönlichen Wunschzuckertüten gepflückt und an die Kinder verteilt.
Am späten Nachmittag ging die Feier weiter. Dazu kamen die Eltern, Geschwister, Großeltern und Paten. Am Anfang führten die Kinder die Geschichte von Noah und der Arche auf. Der Applaus verriet ihnen, dass die Aufführung ein voller Erfolg war. Ob Groß oder Klein, alle waren davon begeistert. Es folgten kurze Ansprachen und Danksagungen. Im Anschluss gab es noch Würstchen vom Grill und andere Leckereien, welche von vielen lieben Händen zubereitet wurden. Dankbare Eltern sorgten sogar dafür, dass auch die Erzieherinnen ihr Können unter Beweis stellen mussten (malen, Hampelmann mit Schwimmflossen etc.). Zum Abschluss erhielt jeder Schulanfänger sein Bauernhofbuch.
Es war für alle ein gelungener Tag.
Im Namen des Teams
Heike Kamprad
 
Ein Jahr in der Kindertagesstätte Apfelbäumchen ^
Mein erster Tag im Freiwilligen Sozialen Jahr war sehr geprägt von Zweifel, nicht das die Kita an sich zweifelhaft gewesen wäre, nein. Nicht zu wissen was oder wer kommt, aber sicher zu sein, dass es auf jeden Fall ein Jahr dauern wird, brachte mich dazu unsicher zu sein. Ich glaube jeder, der das Team und die Einrichtung an sich kennt, weiß, dass meine Zweifel unberechtigt waren. Schon die ersten Tage, also u.a. meine warmherzige Aufnahme im Team, machten mir meine Einarbeitung leicht und als die neuen Wurzelzwerge nach und nach zur Eingewöhnung vorbei schauten, fing ich an, die Arbeit zu lieben. Natürlich war alles neu für mich und ich musste anfangen, an mir selbst zu arbeiten. Aber jetzt, fast am Ende meines FSJ bin ich unglaublich dankbar dafür. Bei aller Erfahrung und allen Kindergärten, die ich in meinem Leben kennen lernen durfte, habe ich nie einen erlebt, in dem Gott so anwesend war und Mitarbeiter, Eltern, Kinder und Freunde so Hand in Hand gearbeitet haben. Oft habe ich mir Urlaub gewünscht und doch konnte ich in meiner freien Zeit kaum einen Tag nicht an „meine“ Kleinen denken. Und ich habe erkannt, wie wertvoll die Arbeit mit Kindern ist. Vor allem bei den Kleinsten konnte man Tag für Tag beobachten, wie sie sich entwickeln: Marla hat von heute auf morgen aus „Sanne“ ein deutliches „Susanne“ gemacht, Henning konnte plötzlich Mama und Papa sagen, Emil fiel das Laufen auf einmal leicht, Saskia musste früh bei der Verabschiedung gar nicht mehr weinen und Jasmin braucht nun gar keine Windel mehr. Ich war auch ziemlich erstaunt, als Richard aus heiterem Himmel die Farben von unseren Glassteinen nennen konnte, auch Theodor kann schon ganz lange Geschichten erzählen die man sogar verstehen kann, Leon brachte immer genug Temperament in unsere Gruppe und ich denke, Anna wird ihren Weg auch gehen. Ich glaube jeder kann nachvollziehen, wie schwer mir der Abschied fallen wird, denn Mitarbeiter sind schon lange keine „Vorgesetzten“ mehr, vielmehr sind es Freunde geworden und auch die Kinder sind nicht nur zu Erziehende geblieben, es wurden auch Spielgefährten.
Ich möchte mich von ganzem Herzen bei den Eltern, Kindern und Mitarbeitern für diese erlebnis- und freudenreiche Zeit in der Kindertagesstätte „Apfelbäumchen“ bedanken. Mein besonderer Dank geht an Ute Lange für ihre Geduld und auch den seelischen Beistand, außerdem an Cathrin Schoenke für die Unterstützung, das Verständnis und die liebevolle Zusammenarbeit. Ansonsten wünsche ich allen Gottes wundervollen Segen und Kraft für alles was so ansteht!
Ihre/Eure Susanne Polgár
 
Beliebte Zimmerpflanzen gesucht ^
Zum Gemeindetag am 3.10.2009 möchte ich einen Zimmerpflanzenverkauf organisieren, dessen Erlös für unseren Kindergarten bestimmt ist. Wer hat schöne, seltene oder besonders blühwillige Exemplare und kann davon Ableger oder Jungpflanzen ziehen? Bitte auch daran denken, dass nicht verkaufte Pflanzen wieder mit nach Hause genommen werden sollen.
Ideen, Angebote und Nachfragen nehme ich gern entgegen.
Hannelore Zschocke, Telefon: 3 31 11 50
 
Handwerker-Vormittag ^
Zu einem besonderen Vormittag hatten wir an einem Samstag im April in den Kindergarten eingeladen. Wir hatten einen Handwerkervormittag für unsere Kinder und ihre Papas geplant und vorbereitet. Es konnten Motive für unseren Geburtstagsapfelbaum ausgesägt und bemalt, kleine Geldtaschen aus Leder hergestellt und Anhänger aus Speckstein angefertigt werden. Viele Papas haben die Gelegenheit genutzt und sind gemeinsam mit ihren Kindern aktiv geworden. Natürlich waren auch die Opas, Onkel und Paten herzlich willkommen. Das Wichtigste war, dass alle jede Menge Spaß hatten und tolle Ergebnisse heraus gekommen sind. Und sicherlich hat sich so manche Mama zum Muttertag über eine schicke selbst gemachte Kette freuen können. Wir finden, es war ein gelungener Vormittag und wir werden ihn ganz bestimmt irgendwann mal wiederholen.
 
schon fast fünf Monate ^
Wir Kinder und großen Leute aus dem "Apfelbäumchen" sind nun schon fast fünf Monate in unserem neu gebauten Kindergarten. Wir genießen unser schönes Haus, die tolle Umgebung mit den vielen Spielplätzen, Küchwald sowie Schloßteich.
Nachdem wir drei Jahre weit weg vom Gemeindegebiet waren, tut es uns richtig gut, einmal im Monat einen Kindergartengottesdienst in der Schloßkirche besuchen zu dürfen.
Es ist einfach feierlicher und uns zu einem wichtigen Ritual geworden.
In unserem letzten Kindergartengottesdienst haben uns Pfarrer Kutter und Grit Jarausch die Bedeutung der liturgischen Farben erklärt. Zur Zeit hängen in der Kirche violette Paramente an der Kanzel, dem Altar und dem Pult. Das ist die Farbe, die in der Passionszeit das Kirchenjahr symbolisiert und auf den Leidensweg unseres Herrn Jesus Christus hinweist.
Auf diesem Weg möchten wir uns bei allen bedanken, die uns den Kindergartengottesdienst gestalten.

Im Namen des Teams Angela Kaden
 
Weihnachten im „Apfelbäumchen“ ^
Advent, Advent... so lautete das Motto im Dezember des vergangenen Jahres natürlich auch im Kindergarten „Apfelbäumchen“. Es wurde weihnachtlich geschmückt, der Duft von Plätzchen und Räucherkerzen zog durchs Haus und die Kinder bastelten kleine Überraschungen für die Eltern. Auch der Nikolaus fand den Weg in den neuen Kindergarten und brachte den Kindern Nüsse, Obst und eine kleine Süßigkeit. Im Mehrzweckraum entstand unser Weihnachtszimmer mit Tannenbaum, Kerzen, Büchern und Weihnachtskrippe. Der Raum wurde auch gern nachmittags von den Familien genutzt, um vor dem Heimweg noch etwas vorzulesen, zu spielen und die gemütliche Atmosphäre zu genießen.
Zum ersten Mal seit dem Auszug aus der Inselstraße waren wieder einige Fröhliche Früchtchen aus dem Kindergarten mit einem musikalischen Programm bei der Weihnachtsfeier der Senioren im Gemeindehaus zu Gast. Die Kinder haben vorher oft und mit großem Spaß geübt, es hat dann auch alles prima geklappt und der Applaus und die strahlenden Gesichter der Senioren waren der schönste Lohn.
Nun wurde nicht nur gebacken, gesungen und gebastelt in der Adventszeit. Die Kinder hörten und erlebten die Weihnachtsgeschichte. Dies geschah natürlich in jeder Altersgruppe etwas anders.
Davon, wie es bei unseren Großen, den Fröhlichen Früchtchen war, möchte ich Ihnen etwas erzählen. Passend zum Jahresthema "Kinder wie die Zeit vergeht", haben die Kinder eingebettet in die Weihnachtsgeschichte gehört, dass auch Jesus, so wie wir, eine Familie hat. Maria und Josef machen sich gemeinsam auf den Weg und Josef erzählt Maria von seiner Familie. Angefangen bei Adam und Eva, über Noah; Abraham, Sara und Isaak; Jakob und seine Söhne; Rut; Jesse; König David und Salomon der den Tempel erbauen ließ, erzählten wir den Kindern Geschichten aus der Bibel, die zum Stammbaum Jesu gehören. Im Weihnachtszimmer entstand dazu ein Weg, den die biblischen Personen in Gestalt von Egli-Figuren säumten.
Am letzten Kindergartentag feierten wir in der Schloßkirche einen sehr schönen Kindergartengottesdienst. Kerzen symbolisierten die Personen der Weihnachtsgeschichte und wir konnten sehen, wie sie alle von Gottes Geist „angezündet" worden sind. Im Anschluss gab es im Kindergarten natürlich noch für alle Geschenke.
So wurde die Adventszeit zu einer interessanten und besinnlichen Zeit. Gemeinsam freuten wir uns auf das bevorstehende Weihnachtsfest und natürlich auch auf die damit verbundenen Ferien, um Kraft fürs neue Jahr zu schöpfen.
Mit herzlichen Grüßen im Namen des Teams Cathrin Schoenke
 
Gemeindefest zur Einweihung des Neubaus ^
Ein paar Eindrücke vom 15.11.2008 hier
 
Das „Apfelbäumchen“ ist wieder da !!! ^
Endlich, nach drei Jahren Interimsunterbringung in der Straße Usti nad Labem, war es soweit. Der Kindergarten ist Ende Oktober zurück ins Gemeindegebiet gezogen und Kinder und Team haben das neue Haus inzwischen in Besitz genommen. Zwei Tage lang wurden Kisten und Möbel geschleppt, Schränke, Regale und Betten aufgebaut, Umzugskartons ausgepackt und der Inhalt verstaut und noch viel, viel mehr, was so alles zu einem großen Umzug dazu gehört. Und eins ist klar: ohne die großartige Unterstützung der Eltern, der Gemeinde und unseren eigenen Familien wäre das alles in dieser kurzen Zeit nicht zu schaffen gewesen. Allen Helfern ein ganz dickes Dankeschön, auch für die Sorge um unser leibliches Wohl. Kuchen, Suppe, Pizza und Getränke waren lecker und haben neue Kraft gespendet. Bei allen Eltern möchten wir uns bedanken, dass sie es so problemlos möglich gemacht haben, den Kindergarten an den beiden Umzugstagen zu schließen.
Am 03.11.08 war dann unser großer Tag. Die neue Woche begann erst mal für fast alle Kinder im Gemeindehaus Schloßplatz 7. Gemeinsam sind wir dann zum Abteiweg 2 gelaufen. Erwartet wurden wir dort von unseren Wurzelzwergen (für sie wäre der Weg etwas anstrengend geworden), von Pfarrer Weber, Pfarrer Kutter und Detlev Ficker, der sich über alle Maßen für den Kindergartenneubau engagiert hat. Deshalb wurde ihm auch die Ehre zuteil, uns den Weg in den Kindergarten durch das Zerschneiden des Bandes am Eingang frei zu geben. Für uns alle ein sehr bewegender Moment und man konnte spüren, dass es auch für die Kinder ein ganz besonderer Augenblick war.
Im Mehrzweckraum hielten wir eine kurze Andacht. Mit Gebet, Segenslied und Glockengeläut (endlich wieder von unseren echten Kirchenglocken) feierten wir unseren Einzug und es floss auch so manche Träne der Erleichterung.
Anschließend gingen die Gruppen in ihre neuen Räume, und hatten den restlichen Tag damit zu tun, alles zu entdecken und auszuprobieren. Und als die Kleinen vor Erschöpfung von all dem Neuen Mittags in süße Träume versanken, war für die Großen vor lauter Aufregung an schlafen nicht zu denken.
Mittlerweile haben wir uns ganz gut eingelebt, finden die richtigen Türen meistens auf Anhieb und fühlen uns so richtig wohl im neuen Haus. Und wir freuen uns natürlich über die vielen positiven Rückmeldungen von all den Menschen, die so täglich bei uns ein- und ausgehen.
Zum Schluss, aber nicht zuletzt möchte ich mich bei all denen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass der Traum vom neuen Kindergarten Wirklichkeit geworden ist. Vor allem beim KV, der trotz aller Schwierigkeiten das Projekt immer wohlwollend begleitet hat und insbesondere bei Christoph Weber und Detlev Ficker, die viel Zeit, Kraft und Nerven in den Bau investiert haben und deren Engagement zum großen Teil dazu beigetragen hat, dass wir nun endlich einziehen konnten. Nicht zu vergessen, Wolf- Jürgen Grabner, der mit großem Enthusiasmus und Gottvertrauen den Kindergartenneubau auf den Weg gebracht hat.
Gott segne das neue Haus und alle, die darin "zu Hause" sind.

Im Namen des Teams, Cathrin Schoenke
 
Die Finanzierung des Neubaus ^
Die Gesamtkosten von 1,58 Mio. Euro werden getragen durch
die Stadt Chemnitz 1.070.000 €
die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens 259.220 €
Förderung durch die Stiftung Herzog Engelbert Charles und Herzogin Mathildis von Arenberg 25.000 €
Mittel der Kirchgemeinde (Spenden, Belegplatz) 75.780 €
Kreditaufnahme 150.000 €
Als Kirchgemeinde sind wir sehr dankbar für die öffentliche, kirchliche und private Förderung des Kindergartenneubaus.
 
Letzte Änderung: Juni 2016

 

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